
Flora und Fauna
Niemand kann genau sagen, wie die Geschöpfe und Gewächse aus der Parallelwelt Vaslimere in die unsere gelangen und sich dort ansiedeln konnten - oder ob wirklich alle davon dieser fremden Welt entstammen. Vermutet wird, dass die Welten durch verschiedene Portale miteinander verbunden sind. Diese sind allerdings nur schwer auffindbar und niemand weiß, wann sie sich öffnen oder schließen. Rasmus und die Blue Jays haben es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche Begegnungen mit magischen Wesen für die Nachwelt aufzuzeichnen. (Zu den Pflanzen geht es weiter unten)

Moosmähne
Moosmähnen sind edle Tiere, die in Vaslimere aufgrund ihrer Pflanzenpracht gern vereinzelt vom Adel als Haustiere gehalten werden. In freier Natur treten sie oft in Rudeln auf und treiben ihre Beute gemeinsam in die Enge. So können sie auch stärkere und deutlich größere Gegner gemeinsam überwältigen. Ihre größte Schwäche ist Feuer, da dieses ihr Pflanzenkleid schnell entflammen kann. In unserer Welt wurden diese Tiere bisher nur auf der Insel Rocano gesichtet.

GamingArtFox
Cusg´r
Bei den Cusg´r handelt es sich um freie Naturgeister, die aus Vaslimere stammen. Übersetzt bedeutet ihr Name so viel wie "Der Wächter". Dies rührt daher, dass diese Geister sich oft Orte suchen, die von der Magie her zu ihrer Affinität passen (z.B. eine Flusshöhle zu einem Wasser-Cusg´r) und diesen dann wie ihr eigenes Heim beschützen und verteidigen. Die kleinen Geister lassen sich nicht an Personen binden, kopieren aber das Aussehen von Pflanzen, Objekten und Tieren, die ihnen gefallen. Das geht allerdings nur ein einziges Mal: Die gewählte Form muss ein Cusg´r dann sein irdisches Leben über beibehalten.

Solombra
Die Solombri haben ihren weltlichen Namen von ihrem Heimatort: Der Insel Sombras. Sie besitzen einen etwa faustgroßen, schwebenden Lichtkörper halbtransparenter, mit feuerartiger Außenhülle, die sowohl Arme und Beine erkennen lässt. Wenn man ganz genau hinsieht, kann man die hellen Augen der Solombri erkennen. Im Inneren ihres Kopfes pulsiert ein lebendiger Lichtkern in langsamen Wellen, beinahe wie der Herzschlag der kleinen Wesen.
Die eigentlich scheuen Wesen lieben Magie und alles, was diese ausstrahlt. Können sie dich nicht leiden, mach dich allerdings darauf gefasst, dass sie dir mit ihrer Illusionsmagie den einen oder anderen Streich spielen...

mariie.o97

Hippokamp
In den Tiefen des Meeres leben Geschöpfe, die sich unserer Vorstellungskraft entziehen. Dieses Wesen gehört eindeutig dazu. Es ist von der Schnauze bis zur Schwanzspitze rund 5 Meter lang. Sein Oberkörper ist der eines Pferdes, mit kurzem Fell bedeckt, ähnlich einer Robbe. Der Hinterleib ist der Schwanz eines Fisches, mit etwa Handteller großen Schuppen bedeckt. Ob es allerdings seinen Ursprung auf der Erde oder in Vaslimere hat, dazu gehen die Meinungen innerhalb der Crew auseinander. Als Hippokamp sind seine Beschreibungen aus der griechischen Mythologie überliefert. In Vaslimere sind diese Wesen unter dem Namen Jugriz'taia bekannt. Einig sind sich die Überlieferungen darin, dass diese Wesen sehr selten sind und sie sich kaum den Menschen zeigen. Eine Begegnung mit ihnen soll Glück bringen. In der letzten Zeit beobachtete die Crew immer wieder ein solches Wesen, das auffällig die Nähe zu Haile suchte. Der Grund für dieses Verhalten ist allerdings noch unbekannt.

Luminazurblüte
Luminazurblüten verdanken ihren Namen ihrem bläulichen Leuchten. Das Gewächs findet sich vorwiegend an dunklen, bestenfalls feuchten Orten - beispielsweise im Nest der Blue Jays auf Rocano. Auch nach der Blütezeit leuchten die Blätter noch eine Weile, ehe das Licht langsam erlischt. Aus frischen Blüten lässt sich Pulver mahlen, das für blaues Feuer verwendet werden kann - dieses erhellt die Umgebung genauso gut wie herkömmliche, rote Flammen, nur eben in einem angenehm ruhigen Blau.

Pyrokrone
Pyrokronen sind, wie der Name schon vermuten lässt, das Gegenstück zu den Luminazurblüten. Das gilt auch für ihren Lebensraum: Diese Pflanzen wachsen bevorzugt an trockenen, heißen Orten, beispielsweise im Süden Ombrimeres oder im Inneren von aktiven Vulkanen. Den Namen verdankt das Gewächs den kronenförmigen, leuchtend roten Blütenblättern. Auch aus ihren Blüten lässt sich Pulver mahlen, das als Basis für rotes Feuer dienen kann.


Nebelpflaume
Die Nebelpflaume verdankt ihren Namen ihrer Farbgebung: Die äußere Schicht ist von aschfahl-violetter Farbe, das Innere hingegen milchig-weiß. Sie wächst vor allem in den dichten Wäldern Sombras´, deren Baumkronen sie vor zu viel Sonnenlicht schützen. Ihre Erntesaison ist daher auch der Frühherbst bis tiefster Winter.
Aus der Nebelpflaume wird der Nebeltrunk gewonnen: Ein farblich ähnliches, süßlich schmeckendes Getränk mit leicht benebelnder Wirkung. Die Bewohner schätzen das Getränk als Ersatz für Rum oder Bier.

