
Die Blue Jays
Hier findest du Steckbriefe zu den einzelnen Blue Jays - natürlich mit Vermerk des jeweiligen Seelenpapis/der Seelenmami. Danke an meine Crew, dass ihr mir so wunderbare Charaktere geschenkt habt, die man nur lieben und sich nicht mehr wegdenken kann <3


Rasmus ist der Protagonist meiner Story und der künftige Captain einer ziemlich sturen Crew, deren Vertrauen und Respekt er sich erstmal erarbeiten muss. Während er auf der einen Seite einen typischen Happy-Go-Lucky-Charakter darstellt, kann er auf der anderen Seite ziemlich sturköpfig sein, wenn´s darum geht, seinen Willen durchzusetzen. Außerdem tritt er gern in das eine oder andere Fettnäpfchen, wenn es um Zwischenmenschliches geht – und gibt dabei ab und an taktlose Kommentare von sich, was seiner frechen Art zugrunde liegt. Das Schlimme daran: Im Entschuldigen ist er nicht der Beste, kann sich aber durchringen, wenn ihm jemand am Herzen liegt.
Apropos am Herzen liegen: Sein Ein und Alles ist sein kleiner Begleiter, ein Blauhäher namens Fin. Diesen hat er gefunden, als er als kleines Vögelchen scheinbar aus seinem Nest gefallen war. Seither sind die beiden unzertrennlich, denn Fin hat beschlossen, bei Rasmus und seiner Familie zu bleiben.
Seine Reise beginnt Rasmus aus einem bestimmten Grund: Er sucht seinen Vater. Dieser wurde eines Tages vor den Augen seiner Schwester und ihm von der Marine verschleppt – ohne Erklärung. Aus Trotz gegenüber des Gesetzes beschließt er, sein Abenteuer als Pirat anzutreten – und der Beginn dieser Reise führt ihn zum wohl berüchtigtsten Piratenhafen der Welt: Tortuga!

Urheberin: AngelOfPast
Silver ist wahrscheinlich das Paradebeispiel für „Harte Schale, weicher Kern“ – denn der grummelige Schiffsarzt hat das Herz am rechten Fleck, auch wenn er es nicht besonders oft durchscheinen lässt. Als bisher Ältester an Bord muss er sich von der restlichen Meute einige Sprüche anhören – was nicht zuletzt daran liegt, dass er sich unbewusst manchmal wie der Papa der Gruppe verhält und selbst Rasmus die Leviten liest.
Anfangs noch genervt von den neugierigen Nachfragen des Jüngeren, horcht er bei einer Gemeinsamkeit dann doch auf: Die Marine ist nämlich ein gemeinsamer Feind von ihnen. Ihnen ist es zu „verdanken“, dass Silver sein Augenlicht verlor, wovon die große Narbe in seinem Gesicht stammt, und jahrelang nicht mehr als Arzt praktizieren konnte. Niemand wollte einem Blinden eine Chance geben – was auch der Grund dafür ist, warum er von Rasmus´ Großherzigkeit verwirrt und beeindruckt ist.
Sehr überzeugend wirkt außerdem Fin auf ihn: Als Blinder sind seine anderen Sinne besonders stark ausgeprägt, sodass die angenehme Singstimme des Blauhähers einen kleinen, versteckten Nerv bei ihm trifft. So misstrauisch und teils verbittert er gegenüber Menschen auch eingestellt ist: Für Tiere hat Silver eindeutig ein Herz.

Urheberin: CcMicra
Was braucht jedes Schiff, um auf Kurs zu bleiben? Richtig, einen Navigator – und genau das ist Hailes Job an Bord. Der kleine Blauschopf wird von seinem gesamten Umfeld aufgrund seines Äußeren unterschätzt, denn sein puppengleiches, feminines Aussehen bringt ihm nicht gerade Respekt ein. Das gleicht der Navigator dafür mit seinen Dolchen, Wurfmessern und seinem Sprachtalent wieder aus: Sowohl die englische als auch die spanische und französische Sprache beherrscht er fließend und scheut sich nicht, zu Schimpfwörtern zu greifen.
An Bord seiner vorherigen Mannschaft hat Haile das Navigieren von seinem früheren Captain gelernt. Obwohl Rasmus und er keinen guten Start haben, ist genau das der springende Punkt, weshalb der angehende Captain ihn schließlich in seiner Mannschaft will. Denn ohne jemanden, der sich in den Gewässern bereits auskennt, kommt man nicht weit.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist Haile der Erste, der sich Rasmus – mehr oder minder freiwillig – anschließt. Seine frühere Crew wurde von der Marine aufgegriffen, sodass der Blauhaarige unfreiwillig in Tortuga festsaß und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten musste. Dass Rasmus eine Mannschaft zusammenstellt und bald aufbrechen will, kommt ihm daher gelegen.

Urheberin: Lady Castiel
Harlow ist… nun, wie soll man es anders sagen… ein Arsch. Ich kann nichts dafür, das hat seine Seelenmama selbst so gesagt! Im Kampf ist er ein echter Experte, kann die Mimik und Gestik seines Gegners lesen und so vorausschauend agieren. Am liebsten kämpft er mit seinem Schwert, allerdings könnte man ihm wohl jede Waffe in die Hand geben und er würde damit klarkommen.
Das weiß der Gute auch sehr genau – und spart nicht mit Prahlereien. Bescheidenheit ist jedenfalls nicht seine Devise und zwischendurch kann er recht großkotzig und arrogant sein. Kein Wunder, dass die erste Begegnung mit dem Trio bestehend aus Rasmus, Silver und Haile ordentlich schiefläuft – warum, das könnt ihr am Ende des sechsten Kapitels lesen! Aber soviel sei gesagt: Das war nicht die feine Englische, mein Freund…
Leider sind seine Fertigkeiten für die kampfunerfahrene Truppe sehr nützlich – das muss Rasmus sich auch dann eingestehen, als er Harlow in einem Zweikampf deutlich unterlegen ist. Dem Ego meines Babys hat das jedenfalls echt geschadet… Aber Haile und Silver waren auch nicht begeisterter von dieser Niederlage…!
Aber wie die meisten Menschen hat auch Harlow seine guten Seiten: Wenn er erstmal jemanden als Freund betrachtet, hat dieser Mensch seine unangefochtene und unerschütterliche Loyalität. Hoffen wir mal, dass die Crew ihn dazu bringen kann, diese Loyalität in ihre Dienste zu stellen…

Urheberin: Leilani Potter
„Es bringt Unglück, eine Frau an Bord zu haben.“
„Aye, aber es wäre schlimmer, sie nicht dabei zu haben…“
Na, wer kennt dieses Zitat? Dürfte nicht so schwer sein! Die kleine Hokulani ist eine echte Frohnatur. Selbst Rasmus kommt bei ihrem wilden Gemüt erstmal nicht mit – und ist bei ihrer ersten Begegnung auch ein wenig sauer, denn sie versaut ihm eine kleine Flirterei… xD Aber eigentlich wollte sie ihm nur helfen! QwQ
Die Kräuterfrau besitzt hellsichtige Fähigkeiten und wusste daher schon früh, dass und wann sie Rasmus begegnen würde. Ihr ist sogar klar, dass sie nicht sofort mit an Bord kann – denn früher waren Frauen an Bord überhaupt nicht gern gesehen. Aber um es authentisch zu halten, musste Rasmus diesem Grundsatz vorerst Folge leisten – jaha, vorerst!
Mit ihren Fähigkeiten und Kenntnissen über allerlei Kräuter kann sie wahrscheinlich später sowohl unserem Schiffsarzt als auch unserem Smutje behilflich sein – allerdings werden sie und Silver sich wohl angesichts ihrer unterschiedlichen Weltanschauungen ein wenig in die Wolle bekommen… Dabei ist es eigentlich sehr schwer, sich mit Hokulani ernsthaft zu streiten, denn die Kleine ist sehr tolerant und offen. Eine ihrer größten Waffen ist wahrscheinlich ihr nie stillstehender Mund – mit ihren Redeschwall-Anfällen kann sie jeden verwirren oder gar in die Flucht schlagen…!

Urheberin: LifeBeast
Fersynth ist der erste Charakter unserer Geschichte, der sowohl äußerlich als auch Fähigkeiten-technisch heraussticht: Es ist wohl kaum zu übersehen, dass er aus einer anderen Welt stammt. Diese Welt wird Vaslimere genannt und beherbergt eine starke Magie, deren Ätherströme mitunter bis in die unsere reichen. Diesen magischen Einfluss erkennt man auch an seinem Körper – etwa an dem Echsenschwanz, der meist unter seiner Kleidung versteckt ist, sowie an seinen spitzen Ohren, die er aber meist unter seinem Dreispitz versteckt.
Fersynth, auch Fer genannt, gehört zur vorsichtigen und bedachten Sorte. Tatsächlich prägt den Magier schon sein Leben lang eine starke Angst, die sich durch Erfahrungen, Erkenntnisse und Erlebnisse nur verschlimmert. Gleichzeitig hat diese Angst ihn zu einem guten Taktiker werden lassen, der immer darauf bedacht ist, möglichst wenig Schaden zu nehmen. Nichtsdestotrotz tritt er den meisten Wesen gegenüber höflich und freundlich auf.
In unserer Welt ist er eher unfreiwillig und durch einen Unfall gelandet. Jahrelang hat es gedauert, bis er sich hier zurechtfinden und die Sprache lernen konnte – was auch ein Zeichen dafür ist, wie schnell er lernt und wie zäh er ist. Seine magischen Kräfte fordern allerdings auch ihren Tribut und zwingen ihn des Öfteren zu Pausen, um seine Reserven wieder aufzuladen.

Urheberin: Krios
Amaury kommt anfangs – man kann es nicht anders sagen – echt als kleines Prinzchen rüber. Aber ich war von Anfang an verknallt in sein Design und seine Idee, sodass ich mir eine bestimmte Szene in der Story nicht klemmen konnte… meine Crew wird wissen, was ich meine, denn sie ziehen mich immer noch regelmäßig damit auf! :´>
Genau wie bei Fer glaube ich aber, dass Amaury zu den Charakteren mit dem höchsten Entwicklungspotenzial gehört. Bis auf seinen Begleiter, einen blinden Hund namens Seymour, lässt er niemanden an sich ran, ist anderen gegenüber arrogant und hält sich für etwas Besseres. Ganz verübeln kann man ihm das nicht, denn er stammt aus einem französischen Adelshaus und hat es nicht anders vorgelebt bekommen. Außerdem fußt seine Selbstgefälligkeit auf seinem hellen Verstand: Amaury ist ein hervorragender Stratege, besitzt eine schnelle Auffassungsgabe und kann andere nach seinem Willen tanzen lassen, ehe sie es überhaupt kapieren.
Was für ihn natürlich besonders blöd ist: Er ist seekrank und hasst Dreck. Da kann das Piratenleben ja lustig werden. Aber irgendwie macht ihn das für mich auch sympathisch! Der Schönling kann ja nicht nur perfekt sein, aye?

Urheberin: MakingItTrue
Ich habe mich so gefreut, als mein Baby auch einen Charakter für die Story eingereicht hat! <3 Es hat eine ganze Weile gedauert, bis er endlich seinen Auftritt hatte – aber ich würde mal sagen, dieser ist gelungen. Und sein Design… was soll ich sagen? Der Franzose beweist Geschmack und das nicht nur in der Küche – ich hasse seine Seelenmami ein bisschen für die vielen Details, aber liebe sie gleichzeitig auch für ihre Kreativität!
Was sich außerdem super und rein zufällig ergeben hat, ist Jacques´ Beziehung zu Amaury: Er ist sozusagen in seinem Adelshaus mit „aufgewachsen“, allerdings als Küchenjunge und später als Koch der Familie. Jacques´ Familie dient der Chevalier-Familie nämlich schon seit einigen Jahrzehnten. Und schon, als sie noch jünger waren, hat er Amaury sehr ins Herz geschlossen. Er behandelt den „jungen Herren“ oder „jungen Meister“, wie er ihn immer nennt, wie einen kleinen Bruder und ist stets um sein Wohlergehen besorgt.
An Bord fungiert er als unser Smutje - und wir könnten uns keinen Besseren wünschen, denn seine Mahlzeiten halten die Laune oben!

Urheber: Theorieteufel
Erika kann man als echte Powerfrau bezeichnen: Sie ist eine wahnsinnig gute Kämpferin und konnte sogar Harlow mit ihren Degen ins Schwitzen bringen! Im Gegensatz zu unserem Gunner bringt sie wenigstens auch in Ordnung, was sie kaputt macht: Bei einem alten Schiffbauer namens Garret, der sie als kleines Kind aufgenommen hat, hat sie dieses Handwerk erlernt - allen Blicken zum Trotz, denn das war damals für eine Frau natürlich nicht vorgesehen…
Ihr Äußeres, vor allem natürlich die geschuppte Haut, ist für die meisten Menschen ein Grund, sie zu meiden. Man sieht es ja schon: Erika stammt nicht aus unserer Welt. Ihr Ursprung liegt in der Welt, aus der auch Fersynth kommt - und ihre Rasse bezeichnet man als „Reptiloiden“.
Haile ist natürlich gar nicht begeistert von noch einer Frau an Bord… Aber da muss er durch. Immerhin bringt Erika wichtige Fähigkeiten mit und kann Rasmus so unterstützen - der selbst ja noch in der Ausbildung zum Schiffbauer steckt. Wer weiß, vielleicht kann der Captain von ihr sogar noch einiges an Fachwissen abgreifen?

Urheberin: Calamity
Man sieht es ihr schon auf den ersten Blick an: Luna ist wirklich ein kleines Püppchen und wirkt ein wenig wie ein verzogenes Prinzesschen, oder?
Das Gegenteil ist aber der Fall: Sie ist ein kleiner Wildfang und nicht auf den Mund gefallen. Kein Wunder also, dass sie sich gegen die Anordnung ihres Vaters sträubt, endlich zu heiraten.
Zudem ist sie eine alte Kindheitsfreundin von Haile. Die beiden sind quasi zusammen aufgewachsen, haben sich ihre Geheimnisse anvertraut und die Wiedersehensfreude war dementsprechend groß.
Ihre Rolle an Bord ist bisher noch nicht hinreichend geklärt, aber: Sie soll mitunter eine der stärksten Charakterentwicklungen durchmachen. An Bord eines Piratenschiffes muss man sich seinen Platz eben verdienen. Erika wird sie im Kampf mit Fächern unterrichten und auch sonst eine Ansprechpartnerin für sie sein, um aus der kleinen Lady eine echte Kämpferin zu machen.

Urheberin: Leiaderbaum
Keaka (Ursprungsname: Kalua) ist Hokulanis Zwillingsschwester, von der diese nichts wusste. Nur durch ein Gespräch ihrer Eltern hat die junge Frau von der Existenz ihrer Schwester erfahren und sich eigenständig auf die Suche nach ihr begeben, da sie sich dort die Zuneigung erhofft, die sie in ihrer Ursprungsfamilie nie bekommen hat.
Im Gegensatz zu Hokulanis strahlender Persönlichkeit geht die Präsenz von Keaka komplett unter. Man bemerkt sie nicht mal, wenn sie direkt neben einem steht - was für den einen oder anderen Schocker sorgt. Diese Präsenz weiß die Kleine gut zu nutzen: Behalte deine Taschen lieber genau im Auge, sonst könnte es sein, dass demnächst ein paar Gegenstände fehlen!
Diese fehlende Präsenz macht sie sich auch im Kampf zunutze. Da sie nicht von kräftiger Statur ist, greift sie dabei am liebsten auf leichte Waffen wie ihr Taschenmesser zurück. Grundsätzlich hat Keaka keinen Bedarf, zu töten - doch stellt man sich ihrem Ziel in den Weg, ihre Schwester zu finden, könnte sie diese Vorsätze über Bord werfen...

Urheberin: Bookgirl617
Anastashia - kurz, Ann - stammt von der Insel Sombras. Dieser nähert sich kaum noch ein Schiff freiwillig, was vor allem an den Gerüchten rund um ein Geisterschiff liegt, das dort seine Bahnen ziehen soll.
Der Rotschopf bringt ein ausgesprochenes Interesse an den Blue Jays mit, denn sie würde sie gerne auf ihrer Reise begleiten - wovon Noah Wood, ihr Kindheitsfreund aus alten Tagen, gar nicht begeistert will. Doch Ann könnte nicht weniger auf die Meinung von Männern geben, die ihr Dinge vorschreiben wollen.
Von der Persönlichkeit her reiht sie sich bei Sonnenscheinen wie Hokulani und Jacques ein, kann aber auch sehr direkt und plump werden, wenn ihr etwas nicht passt. Man sollte es sich mit ihr jedenfalls nicht verscherzen, denn wie sie Rasmus gegenüber äußerte, gehört ihr das sagenumwobene Geisterschiff - und damit auch der Geist, der dort an Bord sein Unwesen treibt.

Urheber: Noir776
Noah Wood ist der Sohn eines herumreisenden Händlers und der beste Freund von Ann. Wann immer sein Vater auf Sombras anlegte, spielten die beiden miteinander und entwickelten so eine tiefe und innige Freundschaft.
Charakterlich kann man Noah als Gegenstück zu Ann bezeichnen: Er ist von der ruhigeren, ernsteren Sorte und hat eine Abneigung gegen Piraten. Nicht nur wegen ihrer mangelnden Hygiene, sondern auch wegen ihrer groben und gefährlichen Art. In seinen Augen ist dieses Gesindel kaum voneinander zu unterscheiden, dies unterstellt er anfangs auch den Blue Jays.
Der Silberhaarige hat außerdem nicht die höchste Meinung von sich selbst, was unter anderem an seiner Vergangenheit liegt. Er gibt sich selbst die Schuld an einem Ereignis, für das ihm sonst niemand die Schuld geben würde. Daraus resultiert auch sein besonderes Pflichtgefühl gegenüber seiner Kindheitsfreund, die er in Sicherheit wissen möchte.

